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Website-Texte schreiben: So überzeugen Ihre Inhalte Kunden und Google

Gute Website-Texte verkaufen — schlechte vertreiben Besucher in Sekunden. Erfahren Sie, wie Sie Texte schreiben, die Kunden ansprechen, bei Google gefunden werden und zu konkreten Anfragen führen.

Warum gute Website-Texte über Erfolg oder Misserfolg entscheiden

Ihre Website kann noch so schön gestaltet sein — wenn die Texte nicht überzeugen, verlieren Sie Kunden. Studien zeigen: Besucher entscheiden in weniger als 5 Sekunden, ob sie auf einer Seite bleiben oder zur Konkurrenz wechseln. Und diese Entscheidung treffen sie anhand der Texte, nicht anhand der Farben.

Gute Website-Texte erfüllen zwei Aufgaben gleichzeitig:

  • Conversion: Sie beantworten die Fragen Ihrer Besucher, bauen Vertrauen auf und führen zu einer Handlung — ob Anfrage, Anruf oder Buchung.
  • SEO: Sie helfen Google zu verstehen, worum es auf Ihrer Seite geht, und sorgen dafür, dass potenzielle Kunden Sie überhaupt finden.

Das Gute: Sie müssen kein Schriftsteller sein, um wirkungsvolle Website-Texte zu schreiben. Sie müssen nur verstehen, was Ihre Kunden wirklich wissen wollen — und es klar formulieren.

Schreiben Sie für Ihre Kunden, nicht für sich selbst

Der häufigste Fehler bei Website-Texten: Unternehmen schreiben über sich selbst statt über die Probleme ihrer Kunden. „Wir sind seit 20 Jahren am Markt" interessiert niemanden — jedenfalls nicht als erster Satz.

Stattdessen sollten Sie in der Sprache Ihrer Kunden schreiben:

  • Vorher: „Wir bieten ganzheitliche IT-Lösungen für mittelständische Unternehmen."
  • Nachher: „Ihr PC stürzt ab, die E-Mails funktionieren nicht und niemand kümmert sich? Wir lösen IT-Probleme — meist innerhalb von 2 Stunden."

Fragen Sie sich bei jedem Satz: Würde mein Kunde das so sagen? Vermeiden Sie Fachbegriffe, die nur Ihre Branche kennt. Sprechen Sie Probleme an, die Ihre Kunden tatsächlich haben. Und nennen Sie die Lösung in einfachen Worten.

Ein guter Trick: Lesen Sie die Google-Bewertungen Ihrer Konkurrenz. Dort steht in Kundensprache, was den Leuten wichtig ist — und genau diese Sprache sollten Sie auf Ihrer Website verwenden.

Struktur: So wird Ihr Text tatsächlich gelesen

Niemand liest Website-Texte Wort für Wort. Besucher scannen. Sie überfliegen Überschriften, lesen Fettgedrucktes und springen zu den Absätzen, die relevant wirken. Daraus ergeben sich klare Regeln:

  • Kurze Absätze: Maximal 3–4 Sätze pro Absatz. Große Textblöcke schrecken ab.
  • Aussagekräftige Zwischenüberschriften: Nicht „Unsere Leistungen", sondern „Dach-Reparatur in München — in 48 Stunden erledigt".
  • Listen und Aufzählungen: Wo immer möglich, strukturieren Sie Informationen als Bullet Points.
  • Hervorhebungen: Setzen Sie die wichtigsten Aussagen fett. Aber sparsam — wenn alles fett ist, ist nichts fett.
  • Whitespace: Lassen Sie Luft zwischen den Elementen. Ein aufgeräumter Text wirkt professionell und ist leichter zu erfassen.

Auf mobilen Geräten — wo mittlerweile über 60 % Ihrer Besucher unterwegs sind — ist gute Struktur noch wichtiger. Ein Textblock, der auf dem Desktop drei Zeilen hat, wird auf dem Smartphone schnell zu zehn.

SEO-Texte: Der Unterschied zwischen Optimierung und Keyword-Stuffing

SEO-optimierte Texte bedeutet nicht, ein Keyword zwanzig Mal in einen Text zu pressen. Das hat vielleicht 2010 funktioniert — heute bestraft Google solche Texte. Guter SEO-Text liest sich natürlich und beantwortet die Suchintention hinter einem Keyword.

So gehen Sie vor:

  1. Haupt-Keyword identifizieren: Was gibt Ihr Kunde bei Google ein? Zum Beispiel „Zahnarzt München Angstpatienten".
  2. Suchintention verstehen: Will der Nutzer Informationen, Preise oder direkt einen Termin buchen?
  3. Natürlich einbauen: Verwenden Sie das Keyword im Titel, in einer Überschrift und 2–3 Mal im Text. Dazu verwandte Begriffe (Synonyme, Nebenkeywords).
  4. Mehrwert liefern: Der Text muss die Frage besser beantworten als die Seiten, die aktuell auf Platz 1 stehen.

Ein Beispiel: Wenn jemand „Zahnarzt München Angstpatienten" sucht, erwartet diese Person keine Aufzählung von Zertifikaten. Sie will wissen: „Versteht dieser Zahnarzt meine Angst? Wird es wehtun? Was passiert beim ersten Termin?" Beantworten Sie genau diese Fragen, und Google wird Sie dafür belohnen.

Call-to-Actions, die wirklich funktionieren

Ein Call-to-Action (CTA) sagt Ihrem Besucher, was er als Nächstes tun soll. Ohne klare CTAs ist selbst der beste Text wirkungslos — Besucher lesen, nicken und verlassen die Seite.

Regeln für starke CTAs:

  • Konkret statt vage: Nicht „Kontaktieren Sie uns", sondern „Jetzt kostenloses Erstgespräch vereinbaren".
  • Nutzen betonen: „Angebot in 24 Stunden erhalten" ist besser als „Formular absenden".
  • Sichtbar platzieren: Am Ende jeder Seite, aber auch zwischendurch — besonders nach überzeugenden Abschnitten.
  • Dringlichkeit ohne Druck: „Nur noch 3 Termine diese Woche frei" funktioniert, wenn es stimmt. Erfundene Verknappung schadet dem Vertrauen.

Testen Sie verschiedene Formulierungen. Oft machen kleine Änderungen einen großen Unterschied: In unseren Projekten hat eine Umformulierung des CTA-Buttons von „Absenden" zu „Kostenlos Angebot anfordern" die Anfragerate teilweise verdoppelt.

Die 5 häufigsten Fehler bei Website-Texten

Wir sehen diese Fehler bei fast jeder Website, die wir analysieren:

  1. Zu viel „Wir": „Wir sind, wir bieten, wir haben …" — drehen Sie die Perspektive um. Schreiben Sie „Sie erhalten", „Für Sie bedeutet das" oder sprechen Sie direkt die Situation des Kunden an.
  2. Zu lang und umständlich: Wenn ein Satz mehr als 20 Wörter hat, teilen Sie ihn auf. Einfache Sprache ist nicht unseriös — sie ist professionell.
  3. Zu vage: „Höchste Qualität" und „langjährige Erfahrung" sagt jeder. Werden Sie konkret: „4,9 Sterne bei 230 Google-Bewertungen" oder „durchschnittliche Reaktionszeit: 47 Minuten".
  4. Keine klare Handlungsaufforderung: Jede Seite braucht mindestens einen CTA. Ohne CTA weiß der Besucher nicht, wie es weitergeht.
  5. Texte nie aktualisieren: „Neuigkeiten" aus dem Jahr 2021 wirken unprofessionell. Halten Sie Ihre Inhalte aktuell oder entfernen Sie datumsabhängige Elemente.

Lesen Sie Ihre Texte einmal laut vor. Klingt es wie ein Gespräch mit einem Kunden? Dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Klingt es wie eine Werbebroschüre aus den 90ern? Dann überarbeiten Sie.

Wann Sie einen professionellen Texter beauftragen sollten

Sie müssen nicht alles selbst schreiben. In manchen Situationen lohnt sich ein professioneller Texter oder eine Agentur, die Texte mitliefert:

  • Sie haben keine Zeit: Gute Texte brauchen Recherche, Überarbeitung und Feinschliff. Rechnen Sie mit 4–8 Stunden pro Seite, wenn Sie es selbst machen.
  • Sie kennen Ihre Kunden, können es aber nicht formulieren: Ein guter Texter holt Ihr Wissen heraus und macht daraus überzeugende Texte.
  • Ihre Branche ist erklärungsbedürftig: Gerade bei Dienstleistungen wie Finanzberatung, IT oder Recht müssen komplexe Themen verständlich aufbereitet werden.

Viele Webdesign-Agenturen liefern Website-Texte als Teil ihrer Pakete. Achten Sie darauf, dass die Texte individuell auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind — nicht einfach Standardtexte, die für jeden Kunden gleich klingen.

KI-Tools für Texte: Hilfreich, aber kein Ersatz

Tools wie ChatGPT oder Jasper können den Schreibprozess beschleunigen — aber sie liefern selten fertige Texte. KI-generierte Website-Texte haben typische Schwächen:

  • Generisch: KI schreibt das, was statistisch wahrscheinlich ist — also das, was alle schreiben. Das macht Sie austauschbar.
  • Ohne Branchenwissen: Die KI kennt Ihre Kunden nicht, Ihre Stärken nicht und Ihre Region nicht.
  • Sprachlich flach: KI-Texte klingen oft „korrekt, aber leblos". Ihnen fehlt die persönliche Note, die Vertrauen schafft.

Unser Tipp: Nutzen Sie KI als Startpunkt. Lassen Sie sich Entwürfe generieren, Ideen sammeln oder Strukturen vorschlagen. Aber überarbeiten Sie jeden Text gründlich: Ersetzen Sie generische Phrasen durch Ihre echten Zahlen, Beispiele und Erfahrungen. Fügen Sie Ihre Stimme hinzu.

Eine Website mit 5 Seiten, die authentisch nach Ihnen klingen, schlägt eine Website mit 20 Seiten KI-Einheitsbrei — sowohl bei Google als auch bei Ihren Kunden.

Frequently Asked Questions

Wie lang sollten Website-Texte sein?

Es gibt keine perfekte Länge. Die Startseite braucht meist 400–800 Wörter, Leistungsseiten 600–1.200 Wörter und Blog-Artikel 1.000–2.000 Wörter. Wichtiger als die Länge: Jeder Satz muss einen Mehrwert bieten. Kürzen Sie lieber einen Text, als ihn mit Füllsätzen aufzublähen.

Soll ich meine Kunden mit Du oder Sie ansprechen?

Das hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Rechtsanwälte, Ärzte und Finanzberater siezen — das wird erwartet. Fitnessstudios, Cafés und Kreativagenturen können duzen, wenn es zur Marke passt. Entscheidend ist Konsistenz: Mischen Sie niemals Du und Sie auf derselben Website.

Wie oft sollte ich meine Website-Texte aktualisieren?

Prüfen Sie Ihre Texte mindestens alle 6 Monate auf Aktualität. Ändern sich Preise, Leistungen oder Kontaktdaten, sofort anpassen. Google bevorzugt Seiten, deren Inhalte gepflegt werden — veraltete Inhalte können Ihr Ranking verschlechtern.

Kann ich meine Website-Texte selbst schreiben?

Ja, wenn Sie die Grundregeln beachten: Schreiben Sie aus Kundensicht, halten Sie Sätze kurz, verwenden Sie relevante Keywords natürlich und fügen Sie klare Handlungsaufforderungen ein. Für die Startseite und die wichtigsten Leistungsseiten kann sich ein professioneller Texter aber schnell lohnen.

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Serhii Shevchyk

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